KNX-IP-Controller: Definition und obligatorische Anwendungsszenarien

2026/06/05
KNX-IP-Controller: Definition und obligatorische Anwendungsszenarien
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Ein kurzer Überblick

Ein KNX-IP-Controller fungiert als Kommunikationsbrücke zwischen dem KNX-Feldbus und dem Ethernet-Netzwerk. Ohne dieses Gerät können KNX-Geräte nur innerhalb des lokalen Busses kommunizieren.Gebäudemanagementsysteme und Fernwartungsplattformen können KNX-Geräte überwachen und steuern.

Was ist KNXnet/IP?

KNXnet/IP ist ein offizielles Standardprotokoll der KNX-Vereinigung, das Regeln für die Übertragung von KNX-Daten über IP-Netzwerke festlegt.

Ein IP-Steuergerät entspricht diesem Protokoll: Ein Port verbindet sich mit dem KNX TP-Bus, der andere mit dem Ethernet-Kabel und ermöglicht die bidirektionale Datenumwandlung zwischen zwei Netzwerken.

Kernfunktionen
  • Fernzugriff: Emissionshandelsplattform-Programmierung aus der Ferne außerhalb des Standorts ohne Besuch des Projektstandorts
  • Multi-Line-Verbindung: Verknüpfung von separaten KNX-Bus-Segmenten über den IP-Backbone zum Aufbau von integrierten Großsystemen
  • Integration durch Dritte: Bereitstellung von Datenpunkten für das Lesen und Schreiben von KNX-Datenpunkten über IP durch BA-Gebäudeautomation, zentrale Steuerungssysteme und Visualisierungsplattformen
Kontrollliste für die obligatorische Installation
Projektszenario Anforderungen an den KNX-IP-Controller
Kleines Wohnprojekt mit nur lokaler Kontrolle vor Ort Nicht erforderlich
Projekte, für die eine mobile Fernbedienung der APP erforderlich ist Notwendig
Mehrstöckige/mehrzonenbezogene KNX-Systeme Notwendig
Projekte, die mit einem BA-System oder einer Visualisierungssoftware integriert werden Zwingend

Optional für kleine Wohnprojekte, aber eine Standardkonfiguration für Geschäftsgebäude, Hotels und Bürotürme.